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Dhaulagiri

Geographie und Topographie
Der Dhaulagiri Himal liegt westlich von Pokhara und befindet sich gänzlich innerhalb der Grenzen Nepals. Der Dhaulagiri I, weist eine stolze Höhe von 8167 m auf und ist somit vor Manaslu und Annapurna der höchste Berg. Der Dhaulagiri I wurde 1960 als zweitletzter aller Achttausender durch eine Schweizer Expedition unter Max Eiselin zum ersten Male bestiegen. Das Gebiet rund um das Massiv besticht durch seine schroffe Wildheit und durch die eindrucksvollen Dimensionen und Höhenunterschiede, hat sich doch die Myagdi-Schlucht mitten durch das Massiv tief eingegraben. Zudem wird der Dhaulagiri Himal im Osten von der tiefsten Schlucht der Erde (Kali Gandaki) begrenzt. Zahlreiche größere Wildbäche entwässern das Gebiet im Süden zum Myagdi/Kali-Gandaki-System, im Norden zum Barbung Tsangpo/Bheri/Karnali.
Erreichbarkeit
Als Ausgangspunkte für eine Trekkingtour in den Dhaulagiri Himal gelten Baglung (seit 1998 führt die Straße sogar bis Beni), Tansen und Tamghas. Diese Orte können von Kathmandu oder Pokhara aus per Bus erreicht werden.
Klimazone
Die tiefen Täler im Süden liegen im Einflußbereich der Subtropen und erhalten während des Monsuns riesige Niederschlagsmengen. Durch die enorme Höhe des Dhaulagiri-Kammes können wir aber sukzessiv sämtliche Klimastufen bis hin zur Eiswüste arktischer Ausprägung beobachten. Im Norden liegen die Täler Dolpos mit ihren ariden Bergsteppen.
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht im Süden aus Magar, im Norden aus Bhotia. Die großen Magar-Dörfer liegen in sicherem Abstand von den wilden Berglandschaften. Dort wird Reis, Hirse und Reis angebaut. Nur die Randgebiete des Gebirgsstocks sind dicht besiedelt, das Innere Gebiet des Dhaulagiri Himal wird lediglich im Sommer mit Viehherden bestoßen.
Wissenswertes
Der Dhaulagiri Himal bietet in den Tälern des Bari Gad und um Dhorpatan eher beschauliche Wanderungen, ebenso wie auch sehr schwierige Touren (Dhaulagiri-Rundtour). Die mittlere Schwierigkeit  wird vertreten durch die schöne Tour über den Jang La nach Dolpo. Der kulturelle Aspekt steht wegen der dünnen Besiedlung im Hintergrund, das Landschaftserlebnis jedoch ist großartig. Viele bezaubernde Bergwälder sind in diesem Gebiet noch zu bestaunen.
Eignung
Der Dhaulagiri Himal bietet Trekkingtouren von unterschiedlicher Schwierigkeit. Die Route von Tansen oder Tamghas über Dhorpatan nach Beni kann dem Einsteiger ans Herz gelegt werden. Die Dhaulagiri-Rundtour gehört zu den schwierigsten Treks, bietet die Myagdi-Schlucht doch zahlreiche Hindernisse. Eine der schönsten Routen Nepals ist jene von Beni via Dhorpatan ins Äußere Dolpo, ein Geheimtipp für Nepalkenner.
 

Nepalreisen, Heinz Nikolaus
Trekking und Kulturreisen in Nepal, Ladakh, Tibet, Peru
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