Tourenbeschreibung "Auf den Spuren des Dolpo Tulku"
(Änderungen vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)
1. Tag : Besichtigung des Klosters
Kanying Gompa bei der Stupa von Bodhnath. Hier wurde Sherap Sangpo, so
der ursrüngliche Name als Dolpo Tulku erkannt.
2. Tag: Flug nach Nepalgunj
Flug nach Nepalgunj
3. Tag: Juphal, 2550 m – Dunai, 2230 m (2,5 Stunden)
Nach Ankunft auf dem atemberaubendem Flugfeld von Juphal, 2550 m (Lodge,
Zeltplatz, Checkpost) Abstieg zum Dorf Juphal und weiter auf schönem Weg
zum Barbung Tsangpo (Bheri), den man bei Kalogaunra, 2110 m,
erreicht. Nun flach dem schwarzen Fluss entlang nach Rubhar, 2140 m
(Teehaus). Auf breitem Weg rechts des Flusses nach Dunai, 2230 m (Lodge, Zeltplatz, Checkpost), Distriktshauptort von Dolpo.
4. Tag: Dunai, 2230 m – Yelakot, 2570 m (5 Stunden)
Rechts (südlich) des Barbung Tsangpo zu einer
Holzbrücke unterhalb des alten Dorfes Dunai, 2250 m. Man überquert diese
und nun links (nördlich) des Flusses bis Bensi Ghar,
2310 m (Teehaus). Von hier zu einem verfallenen Haus in einer
Höhle am Fluss, 2350 m. Nun auf neuem Weg im Fels am Fluss entlang zur
Hängebrücke und hinüber zum Checkpost in Sichtweite von Tarakot, Namdo,
2410 m (Camp, Lunch). Man lässt Tarakot an seiner Rechten
vorübergleiten, nach Querung des Seitenbachs danach gelangt man über
Felder in ein weiteres Seitental, Rimgan Khola. Nach Brücke Camp beim
Polizeiposten von Yelakot, 2570 m.
5. Tag: Yelakot, 2570 m – Terthang, 2910 m (6 Stunden)
Entlang buschbestandener Hänge in 0.45 Std. zu einem Seitenbach mit
Brücke, 2490 m. Über zwei Steilstufen auf einen Höhenweg im
Zypressenwald und leicht hinunter nach Chandal Phul, 2620 m (Teehaus,
Camp), Hängebrücke hinüber nach Khani. Wir bleiben jedoch auf
der rechten (südlichen) Seite des Barbung Tsangpo und gelangen zu einem
Seitenbach von rechts, ca. 2750 m. Steil hinauf und in altem Zypressen-
und Kiefernwald in zu einer Wiese mit Wasser,
2750 m (Camp), Konglomeratschichten gegenüber. In herrlichem Wald mit
Wildpfirsichen und Rosenbüschen, vorbei an einer mächtigen Felswand mit
schräg geschichteten weißen Bändern zu einer Wiese,
2820 m (Camp). Kurz dahinter Seitenbach mit neuer Brücke und ein
weiteres Camp auf 2830 m. Weiter etwas auf und ab bis zu
einem Erdrutsch der oben gequert wird. Dahinter Brücke über enger
Schlucht und schönes Camp, Terthang, 2910 m.
6. Tag: Terthang, 2910 m – Tsholang, 3550 m (5 Stunden)
Es geht steil hinauf über eine Talstufe. Nach einem verfallenen Chörten
flach zu einer Wiese mit Höhle (links), 3140 m. Durch Cargagana-Gestrüpp zu einem einsamen Haus, Chhora, 3130
m (Teehaus, Camp) bei Flussdelta. Durch das Delta und an dessen linkem
Ende über eine heikle Felsstufe. In lieblicher Umgebung mit Sicht auf
die Dhaulagiri-Berge nach Kagkot, 3200 m (Camp, Lunch,
Checkpost). Über eine große Fläche und am linken (nördlichen) Ufer des
Schuttbetts bis Telangja, 3230 m, enge Stelle unter
senkrechter Felswand. Jetzt linkerhand extrem steil durch ein Couloir
hinauf und später etwas weniger steil bis zu einem einsamen Chörten,
3530 m. Nur 5 Minuten dahinter Bächlein und sehr schöne Wiese, Tsholang, 3550 m (Camp).
7. Tag: Tsholang, 3550 m – Tolder 3930 m (5 Stunden)
Am Hang entlang hinauf zu einem Chörten, 3820 m, mit Blick auf
Pingring und Dhaulagiri. Am unteren Dorfteil vorbei zu
einem kleinen Chörten mit schöner Rundsicht, 3970 m. Nun in ein
Seitental hinein und hinaus zu einer Felsbastion mit einer kunstvoll
angelegten Wasserleitung, 3920 m. Dieser folgt man zu einem Chörten und danach verflacht sich der Weg. Eben bis Shang, 3880 m (Camp,
Lunch). Jetzt auf großartigem Höhenweg zu einem Doppel-Chörten auf 4020 m. Danach folgt Sheri, 3970 m (Camp) und ein
langgestreckter Höhenweg in ein markantes Seitental, das von einem alten
Chörten bewacht wird. Nach dem Bach erreicht man Tolder, 3930
m (Camp).
8. Tag: Tolder, 3930 m – Trimyer, 3910 m (6 Stunden)
Es geht weiter durch Wacholderwald, langsam hinauf bis zu
einem Übergang, 4060 m. Leichter Abstieg in ein doppeltes Seitental und
wieder etwas hinauf zu einem weiteren Pass mit labtsa (tib. für
Steinhaufen mit Gebetsfahnen), 4010 m. Der Blick öffnet sich nach
Norden. Es geht leicht hinunter durch Wacholder und Birken. Man quert
einen Schuttkegel und erreicht einen kleinen
Seitenbach mit Sicht auf Felder, Dukot Chhu, 3810 m. Hinunter und unter
Dukot hindurch, bei den Feldern rechts und hinauf bis zu einem halb
zerfallenen Dorf, Yala, 3900 m. An den verfallenen Chörten vorbei und
rechts auf dem mittleren Weg in bis Trimyer, 3910 m
(Camp), Gompa gegenüber in den Falten des Felses.
9. Tag: Trimyer, 3910 m – Chharka Kharka, 4340 m (6 Stunden)
Links des Barbung Chhu zu einer alten Chörtenreihe gegenüber Ruinen
eines Klosters. Es geht hinauf zu einem Chörten, 3910 m.
Weiter oben will dann eine Felswand gequert sein. In leichterem Gelände
zu einem Seitenbach von links, 4080 m (Camp). Es geht weiter
durch verbrannte Hänge und Schafweiden zu einem
größeren, von links herabrauschenden Bach mit behauenen Steinen, 4040 m.
Links im Tal hinauf über einen Pass und hinunter in ein weiteres
Seitental, 4050 m. Nun flach bis zu einer spektakulären
Steilstufe, die auf gutem Weg erklommen wird, ca. 4100 m. Im Abstieg
folgt eine Kletterpartie (evtl. Fixseil von 40 m einhängen). Bei
Niedrigwasser kann dieses Hindernis durch den Fluss watend umgangen
werden. Nach dem Fels sofort rechts zum Fluss absteigen, Barbung Chhu,
4070 m. Das Tal öffnet sich leicht. Der Weg steigt links
nochmals hoch in ein großes Tal von links. Dort hinauf bis 4200 m,
rechts geht der Weg direkt nach Chharka, links in Richtung Molha La. Wir
beziehen ein Camp, Chharka Kharkha, 4340 m.
10. Tag: Chharkha Kharka, 4340 m (3,5 Stunden, Akklimatisation)
Dieser Tag kann dazu benutzt werden, dem Dorf Chharkha, 4200 m einen
Besuch abzustatten.
11. Tag: Chharkha Kharka, 4340 m – Yak Kharka, 4440 m (6 Stunden)
Es geht hinauf und nach rechts in weitem Bogen auf einen Zwischenpaß,
4750 m. Nun quert man über zwei runde Wiesen zum Hauptweg, der
von Chharkha her kommt, und erreicht wenig später den Molha La, 4860 m. Prächtige, weite Landschaft, hier beginnt das Innere Dolpo
im geographischen Sinn! Abstieg auf großem Weg zum Lunchplatz
knapp über dem Bach, 4750 m. Jetzt folgt ein langer, fast flacher Talteil, in dem man zweimal den Hauptbach überquert. Danach folgt eine
langgezogene Kurve nach links, an deren Ende ein Seitenbach durchwatet
wird, 4460 m. Nun zu einer großen Wiese mit
Wasser von rechts, Yak Kharkha, 4440 m (Camp).
12. Tag: Yak Kharka, 4440 m – Ting-Kyu, 4130 m (5 Stunden)
Am rechten Ufer des Panzang Chhu geht es langsam das lange Tal hinunter.
Lunch bei Steinhaus, 4240 m (Camp). Danach
folgt ein kleiner Seitenbach bei kuriosem Steinhut, 4240 m. Weiter zu einem weiteren Seitenbach, 4220 m. Felsstruktur und labtsa
(Camp). Im Geröll wandern wir bis Tarka Sumna, 4200 m. Hier
biegt die Route von Dho/Tarap ein. Nun rechts des Bachs bis Ting-Kyu, 4130 m (Camp).
13. Tag: Ting-Kyu, 4130 m (Ruhetag)
Der Ruhetag kann zum Besuch der großartig gelegenen Ting-Kyu Gompa
benutzt werden.
Vorher im Dorf fragen. Der Konvent gehört zu den Kargyüpa und ist 500
Jahre alt, 200 Jahre alte Wandbilder von Guru Rimpoche und Chenrezig
sind zu bewundern. Als Hauptstatue ist Champa (Maitreya) zu sehen.
Phantastischer Blick in die Bergsteppe des Inneren Dolpo.
14. Tag: Ting-Kyu, 4130 m – Shimen, 3920 m (4 Stunden)
Durch das Dorf und leicht fallend bis Phaltar, 4110 m. Es
geht hinein in eine Schlucht mit Hausruinen. Lunch am
Bach in Mendok, 3980 m (Camp), Weg und Tal von rechts (Mä, Tibet).
Abstieg hinunter zum Bach und diesem entlang zu einem alten
und großen Chörten, 3920 m. Entlang einer langen Manimauer zum Schulhaus von Shimen, 3920 m (Camp). Herrliche Oase! Klima
wesentlich milder als in Ting-Kyu.
15. Tag: Shimen, 3920 m – Saldang Gompa, 3960 m (6 Stunden)
Hinunter zur unteren Brücke über den Panzang Chhu, 3840 m.
Nun auf dem linken Weg steil hinauf zu einem Chörten, 4010
m. Weniger steil auf Hangweg zum Pamso La, 4300 m. Auf
einem sehr schönen Höhenweg auf einen Zwischenpass, 4280 m. Sicht auf
Koma. Etwas heikler Abstieg zum Koma Chhu, 4090 m. Der Weg
steigt nun entlang von Manimauern nach Koma, 4170 m (Camp, Lunch). Hier kann dieser etwas lange Tag auch sinnvoll unterbrochen werden,
denn die schöne Gompa oberhalb des Dorfes lockt. Vorbei an diesem
neuen Kloster und hinauf zu einem Steinmann, auf Hangweg nach rechts
haltend zum zweiten Pass des Tages: She La, 4540 m.
Abstieg auf Wegspuren, dann durch ein trockenes Flusstal, das man später
nach links verlässt. Auf Hangweg hinab zum Saldang Chhu, 3850 m. Dieser
Bach wird durchwatet, am anderen Ufer nach rechts und gemütlich hinauf zur Saldang Gompa, 3960 m (Camp).
16. Tag: Saldang Gompa, 3960 m – Lalung, 4680 m (5 Stunden)
Von der Gompa hinauf zu einer auffallenden Manimauer und in eine kleine
Schlucht mit Wasserleitungen. Auf großem Hangweg in ein steiles
Seitental. Nach 1 Stunde gelangt man zu einer Hausruine, 4160 m. Später stehen wir auf einer weiteren Kuppe mit Mani. Man biegt
in ein Tal mit einsamem Haus, dort rechts hoch auf einen breiteren Weg,
der durch dieses Tal hinaufführt. Bald kommen große Manimauern, bei der
dritten Mauer messen wir ca. 4430 m. Nun weiter auf dem Höhenweg nach Namgung, 4310 m (Lunch, Camp). Felsengompa. Beim
verfallenen Haus am oberen Dorfende über den Bach und links steil in ein
schuttgefülltes Tal, das man bald nach links verlässt. Auf steigendem
Hangweg hinauf zu einem Platz abseits des Wegs und links
des Bachs, genannt Lalung, 4680 m (Camp).
17. Tag: Lalung, 4680 m – Shey Gompa, 4280 m (3,5 Stunden)
Das Tal hinauf zu einer Gabelung. Nun rechts in ein Tal, das sich
verflacht. Vor weiterer Gabelung nach links hinauf zu einem ersten Pass.
Von dort fast flach zum Saldang La, 4960 m. Abstieg auf kahlen
Halden, dann Bachbett mit Schiefersümpfen zu
überraschend grünen Flächen, 4580 m (Camp). Nun auf leicht fallendem
Hangweg zur Shey Gompa, 4280 m (Camp), das
Kristallkloster!
18. Tag: Shey Gompa, 4280 m (Ruhetag)
Verbringen Sie den Tag mit einem Besuch in der Shey Gompa (auch Shey
Sumdo Gompa genannt), oder steigen Sie hinauf zum
herrlichen Felsenkloster von Tsekang Dechen Laprang. Von dort führt
übrigens eine Yak-Route hinüber nach Ringmo am Phoksumdosee, ca. 2 1/2
Tage.
19. Tag: Shey Gompa, 4280 m – Kang La Phedi, 3730 m (7 Stunden)
Langer Tag, sehr früh aufbrechen! Von Shey Sumdo Gompa (knapp oberhalb
des Bachs) hinunter zum Bach, über die Brücke und in das Tal, das direkt
nach Süden führt. Dort rechts (westlich) des Bachs zu einer Talgabelung vor markantem Felsberg, 4500 m. Bei ca. 4700 m verflacht
sich die Landschaft etwas. Nach einem Gras bewachsenen Lawinenkegel
erreicht man eine schöne Wiese bei einem Wasserfall, 4770 m (Camp). Nach Überquerung des Bachs auf dessen linker (östlicher) Seite
hinauf zu einem Talriegel, 4880 m. Nun links in ein breites Tal, in dem
man ein Plateau mit großen Felsblöcken erreicht, 5040 m
(Camp). Nun rechts hinauf in steiler Geröllhalde zum Kang La,
5240 m, der sich links eines zackigen rotgelben Berges befindet. Vom
Pass kurz nach links, dann nach rechts in das gut sichtbare,
sich nach Westen absenkende Tal absteigen. Nach einer Steilstufe
erreicht man einen flacheren Platz mit Wasserfall, 4650 m. Abstieg durch
wilde Landschaft zu einem Camp im Wald, 4020 m. Von hier durch die Schlucht hinunter zu einer Brücke bei
Eintritt eines großen Tales von rechts, Kang La Phedi, ca. 3730 m
(Camp).
20. Tag: Kang La Phedi, 3730 m – Ringmo, 3630 m (6 Stunden)
Wir folgen dem großen Tal nach links (Süden). Links des Flusses erreicht
man ein Camp auf 3610 m. Bald darauf folgt eine Brücke.
Man überquert diese aufs rechte Ufer und wandert durch herrlichen Wald
am Fuß des Kanjiroba. Am Ende des zweiten
Lawinenkegels, 3580 m Sicht auf den See. Durch Dornengestrüpp zum rechten Seeufer, Phoksumdo Tsho, 3590 m (Camp, Lunch). Auf
leicht steigendem Weg durch wunderbaren Wald zu einem
Aussichtspunkt, 4000 m. Nun flach zu einem weiteren solchen Punkt. Beim
dritten Panorama steiler Abstieg in ein jähes Seitental, Camp am Bach
bei 3640 m. Jetzt auf teilweise ausgesetztem Weg in der
Felswand zum Camp beim Nationalparkhaus am Phoksumdo-See,
Ringmo, 3630 m.
21 Tag: Ringmo, 3630 m (Ruhetag)
Dieser Tag gilt auch als Reserve. Ausflug zur wunderschön gelegenen Chhölung
Gompa (Bönpo), auf einer Halbinsel am See.
22. Tag: Ringmo, 3630 m – Sepka, 2750 m (7 Stunden)
Wir verlassen den See und gehen nach Ringmo hinüber. Von dort steigen
wir am rechten Talhang hinauf zu einem Aussichtspunkt, Wasserfall, 3590
m. Steiler Abstieg nach Mondro, 3220 m. Vorbei am
Nationalparkbüro hinunter nach Sumduwa, 3150 m (Armeecamp, Checkpost). Nun zur Brücke und am linken Ufer des Suli Gad zur
Holzbrücke von Renji, 3010 m (Lunch, Camp). Wir bleiben links des Bachs
und steigen bald über Steintreppen und Wald zu den Wiesen von Torkol,
3260 m. Abstieg in den Wald und nach rechts auf neuem Weg am
rechten Talhang nach Sepka, 2750 m (Camp, Teehaus).
23. Tag: Sepka, 2750 m – Dunai, 2230 m (5 Stunden)
Wir steigen etwas an und gehen dann flach nach Hanke, 2700 m (Camp,
Checkpost). Steiler Abstieg zum Bach, dann auf rechtem
(westlichen) Ufer bis Roha Bensi, 2350 m (Camp). Weiter bis
Suli Gad, 2230 m. Bald kommen wir zum Barbung Tsangpo (Bheri),
nun links in heißen Ebenen nach Dunai, 2230 m (Lodge, Zeltplatz,
Checkpost).
24. Tag: Dunai, 2230 m – Juphal, 2550 m (3 Stunden)
Letzter Tag dieser wunderschönen Wanderung! Über Rubghar, 2140 m nach
Kalogaunra, 2110 m. Aufstieg nach Juphal, 2550 m |