|
Tourenbeschreibung Doplo, Von Jumla nach Juphal
(Änderungen vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)
1. Tag: Jumla, 2400 m – Dochal, 2630 m (4 Stunden)
Von Jumla, 2400 m, ostwärts unterhalb des Flugfeldes hinüber zu den zwei
Brücken von Dhansanghu, 2440 m. Wir überqueren beide Brücken und folgen
dem Tila auf dem südlichen Ufer auf einem breiten Weg wandern wir nach
Depalgaon, 2460 m. Nun auf breitem, flachem Weg nach Dochal 2630 m.
2. Tag: Dochal, 2630 m – Chhopagoan, 3085 m (6 Stunden)
Oberhalb von Dochqal befindet sich eine Weggabelung. Man folgt dem
unteren Weg und steigt zu einem Pass mit Steinhaufen, 3060 m. Abstieg
über Weiden zur Schaffarm von Gothichaur, 2850 m. Durch eine
beschauliche Schlucht nach links hinunter zum Tila, den man bei 2760 m
in Sichtweite von Kudigaon erreicht. Nun folgt man dem südlichen Ufer
des Tila bis zur massiven Holzbrücke von Khuri, 2770 m, die wir
überqueren. Weiter auf der nördlichen Seite bis Manigaon (Munisanghu),
2810 m. Es geht wieder ans rechte Ufer hinüber, dort durch einen schönen
Wald hinauf bis man auf einem herrlichen Platz am Bach, 2890 m steht. Es
folgen weitere Lagerplätze dieser Art. Durch Wald und schöne Landschaft
wandern wir nach Chhopagoan, 3085 m.
3. Tag: Chhopagoan, 3085 m – Pokhri, 3580 m (7 Stunden)
Ein leichter Aufstieg führt zu einer großen Weide, 3240 m. Nun durch ein
wunderschönes Hochtal leicht hinauf zu einer Yakalp, Barbare Phedi, 3820
m. Nun nach rechts sehr steil hinauf zum ersten Pass, Bharbhare Lekh,
4297 m. Auf leicht fallendem Hangweg zum zweiten Pass, 4100 m. Abstieg
auf Weideland zu einem Chörten, 3640 m, und von dort zu einer großen
Wiese mit See, Pokhri, 3580 m, prächtige Rundsicht.
4. Tag: Pokhri, 3580 m – Toijum, 2920 m (5 Stunden)
Abstieg auf dem sanft abfallenden Rücken bis nach Hurikot, 2760 m, wo
sich etwas abseits des Dorfs ein Bön-Kloster befindet. Das Dorf selbst
besteht aus eigenartig bläulich gefärbten Flachdachhäusern. Hier biegt
auch die südliche Route über die Mauri Lekh wieder ein. Von Kaigaon
zweigt der wintersichere Weg über den Bolangra Bhanjyang nach Juphal ab.
Man folgt nun dem Gar Pung Khola auf gutem Weg an dessen nördlichen Ufer
bis Bokhpane, 2770 m. Nun leicht ansteigend und links in das Seitental
des Jagdula Khola. Abstieg durch Wald zur natürlichen Felsbrücke und
kurzer Aufstieg zum Nationalparkhaus von Toysem, 3010 m. Beginn des
Shey-Phoksumdo Nationalparks, mit 3555 km² das größte Naturschutzgebiet
Nepals.
5. Tag: Toijum, 2920 m – Kagmara Phedi, 4050 m (4 Stunden)
Steiler Aufstieg durch prächtigen Mischwald zu einer großen Wiese ohne
Wasser, ca. 3450 m. Nun auf Hangweg zur Alp June, 3700 m. Es geht weiter
zum Bach. Auf dem östlichen Ufer steil hinauf zu einem kleinen Pass,
3990 m. Von hier immer rechts des Bachs zu einer großem Alpwiese,
Kagmara Phedi, 4050 m.
6. Tag: Kagmara Phedi, 4050 m, Ruhetag
Zur optimalen Akklimatisation ist hier ein Ruhetag sehr wichtig. Steigen
Sie tagsüber z.B. in Richtung Pass oder an der Talseite bis ca. 4500 m
auf und kehren Sie zum Schlafen wieder zurück nach Kagmara Phedi.
Wildbeobachtungen und das Studium der Flora sowie der hiesigen
Alpwirtschaft sind interessante Beschäftigungen.
7. Tag: Kagmara Phedi, 4050 m – Lasa, 4060 m (6 Stunden)
Wir wandern zur großen Alpweide, wo regelmäßig große Yakherden zu sehen
sind. Dort steigen wir auf etwas ruppigem Weg gemächlich zu einer Weide
auf 4350 m. Es geht nun den markanten Geröllkamm steil hinauf. Oben auf
Wegspuren weniger steil über eine Moräne links, dann nach rechts haltend
auf Wegspuren über weite Flächen zur Passhöhe des Kagmara La, 5040 m.
Übersetzung von Kagmara La: Pass der toten Krähe... Hinunter, zunächst
wenig steil, dann auf eine Hochebene, 4850 m hinab. Jetzt auf Weglein
links ins Tal hinunter. Erst am linken Ufer des Bachs, den man bald
überquert. Auf der rechten Talseite erreicht man bald einen guten, etwas
geneigten Lagerplatz auf 4480 m. Man bleibt am rechten Talhang und quert
zu einer steilen Wiese mit Chörten, Lasa, 4060 m. Sicht auf Kanjiroba
und Kanjelaruwa. Kalter Platz. Tibetisch korang = Krähe, tsang = Nest.
8. Tag: Lasa, 4060 m – Pungmo, 3320 m (4 Stunden)
Auf langsam absteigendem Hangweg mit drei steilen Zwischenstufen
hinunter zur Brücke, 3680 m. Man setzt ans linke Ufer des Darjam Khola
über. Danach folgt die Weide von Taze, 3650 m. Abstieg zum Seitenbach
und hinunter zum Sommerdorf auf ca. 3470 m. Leicht absteigend zu einem
großen Tor-Chörten, dahinter Seitenbach und das Dorf Pungmo, 3320 m.
9. Tag: Pungmo, 3320 m – Chhepka, 2838 m (6 Stunden)
Auf gutem Weg am linken Talhang zum Armeelager von Sumduwa, 3150 m.
Kurzer Abstieg zur Brücke über den Suli Gad, 3050 m. Über die Brücke und
links des Bachs zur Brücke von Renchi, 3020 m. Danach guter Rastplatz
hinter einem Lawinenkegel, 2980 m. Am Fluss entlang und die steilen
Steintreppen hinauf, dann im Wald hinauf zu den Feldern von Torkol, 3260
m. Man quert den Hang, dann folgt ein steiler Abstieg. Im Wald unten
zweigt ein 1996 erstellter neuer Weg rechts ab, überquert den Suli Gad
und führt auf der westlichen Talseite hinunter. Nach zwei Stunden
erreicht man Chhepka, 2838 m.
10. Tag: Chhepka, 2838 m – Dunai, 2140 m (5 Stunden)
Aufstieg durch Wald, später Hangweg, dann hinunter nach Hanke, 2700 m.
Ende des Shey-Phoksumdo Nationalparks. Nun steiler Abstieg zum Fluss und
zur Brücke, 2500 m. Rechts des Suli Gad in öder Landschaft zu den
Feldern von Roha Bensi, 2350 m. Wieder links des Bachs zu einer
Ansammlung von Häusern, genannt Suli Gad, 2230 m. Wir bleiben links des
Bachs auf dem Talweg und erreichen bald das Tal des Barbung Tsangpo (Bheri)
und dort in heißen Gefilden den Distriktshaupthort Dunai, 2140 m.
11. Tag: Dunai, 2140 – Juphal, 2475 m (4 Stunden)
Vom Polizeiposten am linken Ufer des Barbung Tsangpo (Bheri) hinunter
nach Rupgad, 2140 m. Dem Fluss folgend bis Kalagauda, 2110 m. Nun
Aufstieg bis zum Flugfeld von Juphal, 2475 m. |