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Dolpo - zum Phoksumdo See
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Voraussetzungen:
- ein guter allgemeiner Gesundheitszustand und ausreichende Kondition für
Gehzeiten bis 7 Stunden.
- mittelschwierige Trekkingtour
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Charakteristik:
Diese Tour führt in eine der abgelegensten Gegenden Nepals. Ursprüngliche
Lebensart und tiefe Religiosität bestimmen das Bild. Es gibt nahezu
keine touristische Infrastruktur. Sie eignet sich besonders für
trittsichere Pioniere, die bereits Erfahrung mit Trekkingtouren haben.
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Tourenbeschreibung
(Änderungen vorbehalten,
Zeitangaben sind Richtwerte)
1. Tag: Juphal, 2550 m – Dunai, 2230 m (4 Stunden)
Vom Flugfeld Juphal, 2550 m, hinunter zum Dorf Juphal, 2400 m. Nun auf
Hauptweg zum schwarzen Barbung Tsangpo (Bheri), den man bei Kalagaua,
2110 m erreicht, tiefster Punkt dieses Treks. Flach nach Rupgad, 2140 m.
Gemütlich auf großem, flachem Weg nach Dunai, 2230 m (Checkpost).
2. Tag: Dunai, 2230 m – Tarakot, 2570 m (6 Stunden)
Vom Bazar zur alten Brücke, 2250 m. Diese wird überquert. Fast eben auf
der nördlichen Seite des Barbung Tsangpo nach Byasger, 2310 m. Weiter
über einen Seitenbach und zu einer Hausruine in Felshöhle am Fluss, 2350
m. Noch etwas flach, dann über eine steile Rampe und wieder hinunter zu
einer Hängebrücke über den Fluss, über die Brücke und etwas hinauf zum
Checkpost unterhalb von Tarakot, 2410 m.
3. Tag: Tarakot, 2410 m – Laina Odar, 3370 m (7 Stunden)
Unterhalb des Dorfes Tarakot hindurch und zu einer Weide im Seitental
des Rimgan Khola: Laisicap, 2570 m. Auf dem Hangweg durch Buschland zu
einer geneigten Wiese mit Wasserstelle. An ein Seitental, dort durch
schöne Zypressenbestände etwas aufsteigen zu einem Höhenweg und dort
flach zu einer langen Hängebrücke über den Barbung Tsangpo, Chandul Phul,
2620 m. Durch Steinblöcke und Zypressen gelangt man nach Khani, 2690 m.
Wir treten nun ein in die enge Schlucht des Tarap Chhu, wo oft
Steinschlag zu beobachten ist, zudem versperren manchmal große
Lawinenkegel vom Winter den Weg. Durch Wald, später steil in heißem Hang
hinauf, dann wieder meist im Wald auf und ab, teilweise auf neuem Weg im
Fels bis Teaza, 3260 m, offene Alpwiese.
4. Tag: Laina Odar, 3260 m – Odar, 3475 m (6 Stunden)
Kurz flach dem Bach entlang, dann auf sehr steilem Pfad hinauf. Es folgt
ein flaches Stück bis zu einem Seitental mit Wasserfall und Bach von
links, 3530 m. Auf ausgesetztem Weg hinunter zur Brücke bei Chhyugar,
3520 m. Über den Bach auf die östliche Seite des Tarap Chhu. Es folgen
drei weitere Brücken und auf dem neuen Weg erreicht man auf der
westlichen Seite Odar, 3475 m, große Höhle. Hier übernachten oft Hirten
mit Schafen und Ziegen.
5. Tag: Odar, 3640 m – Langa, 3900 m (5 Stunden)
Über die Brücke bis Toltol, 3523 m. Immer auf dem westlichen Ufer
bleibend auf gutem Weg zu einer Brücke auf 3750 m. Hinauf durch glaziale
Lehmhügel zum Chörten, 3850 m. Kurzer Abstieg zur nächsten Brücke und zu
einem Seitenbach mit Brücke, 3820 m. Durch aride Landschaft flach zu
einer Talverzweigung, Lang Chhu, 3910 m.
6. Tag: Dho/Tarap, 3944 m (4 Stunden)
Rechts führt der Weg nach Lang. Nach der Brücke ins linke Tal. Man
erreicht eine Manimauer, 3930 m, mit erstem Blick nach Dho. Von dort
ebenfalls flach nach Dho/Tarap, 3944 m. Es lohnt sich ein Ausflug zum
Bön-Kloster von Ship Chhok, 4150 m, eine gute Wegstunde im rechten
Seitental von Dho entfernt. Natürlich sollte man auch der schönen Anlage
von Ribo Bumpa, direkt oberhalb von Dho, einen Besuch abstatten. An den
Hängen sind manchmal Blauschafe zu beobachten.
7. Tag: Dho/Tarap, 3944 m – Numala Basecamp, 4440 m (3 Stunden)
Auf fast flachem und staubigem Weg, vorbei an Tok-Kyu zur Champa Gompa,
4250 , die kurz nach einer Brücke auf der südlichen Seite des Tarap Chhu
liegt. Vorbei an den letzten Häusern und nach links hinauf über Weiden
zu einem Lagerplatz am Passfuß, Yak Kharka, 4440 m (Camp).
8. Tag: Numala Basecamp, 4440 m – Danigar, 4631 m (6 Stunden)
Zunächst steil hinauf auf einem breiten Buckel. Dort auf flacherem Weg
hinauf, später nach rechts flach in ein Tal, dort wieder nach rechts
steil hinauf durch vegetationsloses Geröll auf den Numa La, 5270 m.
Großartige Sicht auf Dhaulagiri I und die öden Kämme des Dolpo. Abstieg
durch ein einsames Gerölltal bis zu einem Lagerplatz bei Talverzweigung,
große Felsnase, 4480 m. Abstieg durch Geröll zum tiefsten Punkt, Poyon
Chhu, 4390 m. Nun nach links auf dem großen Weg etwas aufsteigend bis an
die Talecke, 4450 m. Scharf links haltend und zum Camp am Passfuß,
Danigar), 4631 m.
9. Tag: Danigar, 4631 m – Bangala Basecamp, 3982 m (6 Stunden)
Über den Bach und auf großem Geröll beladenem Zickzackweg hinauf zu
einer flacheren Geröllhalde. Nach einer weiteren Steilstufe erreicht man
einen großen Talkessel. Auf schönem Weg hinauf zum Baga La, 5020 m.
Abstieg auf recht gutem Weg zu einem guten, flachen Platz, 4640 m. Der
weitere Abstieg führt durch ein enges, mit Geröll gefülltes Tal, dann
steil hinunter zu einer großen Weide mit Bergsturzspuren, 4050 m.
Dahinter befindet sich ein weiterer großer Platz mit Wacholderbeständen,
3910 m. Das Tal weitet sich etwas. Durch zunehmenden Wacholderwald
gelangt man zu einer Sommerweide mit kleinen Häusern, 3800 m. Jetzt am
rechten Hang in herrlichem Koniferenwald zu zerfallenen Häusern,
darunter schöne Wiese, Bangala Basecamp, 3982 m.
10. Tag: Bangala Basecamp, 3982 m – Phoksundo Tsho, 3733 m (5 Stunden)
Auf schönem Hangweg hoch über dem Tal bis zum Eingang des Phoksundotales.
Nun nach rechts durch Koniferenwald hinunter zum See, Phoksumdo Tsho,
3733 m. Nachmittags Ausflug zur herrlich gelegenen Chhölung Gompa (Bönpo),
oder ins Dorf Ringmo. Einmalige Gegend mit viel Wald!
11. Tag: Phoksumdo Tsho, 3630 m – Chhepka, 2838 m (7 Stunden)
Vom See zur Brücke und am Gegenhang hinauf nach Ringmo, an der Schule
vorbei und zu einer Weide. Aufstieg in Mischwald zum Talausgang, kurzer,
heikler Abstieg zu einem Aussichtspunkt mit Sicht auf den Wasserfall,
3590 m. Nun steiler, staubiger Abstieg zum Winterdorf Mondro, 3220 m.
Kurz darauf gelangen wir zum Headquarter des Nationalparks. Wir
erreichen durch Zypressenwald das Armeelager von Sumduwa, 3150 m.
Abstieg zur Brücke über den Sulighad, 3050 m. Nun östlich des klaren
Bachs zur Holzbrücke von Renji, 3020 m. Über einen Lawinenkegel kommen
wir zu einem weiteren Rastplatz, von dort über Steintreppen, dann im
Wald steil hinauf zu den Feldern von Torkol, 3260 m. Abstieg in den
Wald, bald folgt eine Abzweigung nach rechts zum Bach hinunter, dort
über die Brücke und am westlichen Ufer auf neuem Weg zum Camp kurz vor
Chhepka, 2750 m.
12. Tag: Sepka, 2750 m – Juphal, 2550 m (7 Stunden)
Kurzer Aufstieg, dann dem Hang entlang zum Nationalparkhaus. Abstieg
nach rechts hinunter zum Sulighad, bald überqueren wir den Bach und
wandern am westlichen Ufer nach Roha Bensi, 2350 m. Weiter auf der
linken Seite bis Sulighad, 2230 m. Flach Tal auswärts in das Haupttal
und nach Kalogaunra, 2110 m. Schließlich folgt noch ein Aufstieg über
das Dorf zum Flugfeld von Juphal, 2550 m |
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